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Schutz vor ungebetenen Gästen
Dafür hab ich jemanden!

Wohnungseinbruchsdiebstähle in der Region

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Die Einbruchserien in Privatwohnungen und Eigenheime reißen nicht ab.

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Damit ist die Einbruch- und Einbruchdiebstahl-Kriminalität in Deutschland erschreckend hoch. Ob Eigenheim, Etagenwohnung oder Wochenendhaus, ob Kleingewerbe oder Selbstständige, alle sind betroffen. Obwohl die Sicherheit im alltäglichen Leben ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen ist, werden viele Möglichkeiten und Maßnahmen gegen Einbruch nicht genutzt.

Bundesweite Kampagne K-Einbruch

Weitere Informationen speziell zur Prävention des Wohnungseinbruchs bietet die bundesweite Kampagne „K-Einbruch“. Auf der Internetseite www.k-einbruch.de können neben Verhaltenstipps auch produktneutrale Informationen zu geeigneter Sicherungstechnik abgerufen werden. Ein besonderes Highlight bietet das „interaktive Haus“, das die Stellen an Haus und Wohnung aufzeigt, die besonders gesichert werden sollten.

Beratung vom Fach ist der erste Schritt - Initiative "Nicht bei mir!"

Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung – effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissen und sollte immer von Experten installiert werden. Die fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!” informiert deshalb auf ihrer Internetseite www.nicht-bei-mir.de herstellerneutral über Gefahren und sinnvolle Gegenmaßnahmen. Mit der Expertensuche der Initiative unter www.experten-gegen-einbruch.de finden Bürger bequem qualifizierte Sicherheitsunternehmen in ihrer Region, die individuell zum Einbruchschutz beraten sowie Sicherheitstechnik installieren und warten.

Regeln für ein sicheres Zuhause

Einen optimalen Schutz erhalten Sie durch ein aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken von mechanischer und elektronischer Sicherungstechnik, sicherheitsbewusstem Verhalten sowie einer aufmerksamen Nachbarschaft.

Das richtige sicherheitsbewusste Verhalten kostet kein Geld:

  • Schließen Sie bei kurzer Abwesenheit die Fenster und grundsätzlich die Haus- und Wohnungstür ab. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Heruntergelassene Rollläden und Jalousien signalisieren ebenfalls, dass die Hausbewohner unterwegs sind. Hier können Nachbarn, Freunde oder Verwandte für eine gewisse Aktivität sorgen.
  • Sichern Sie Haus- und Wohnungstüren, auch Nebeneingänge, Balkon- und Terrassentüren sowie Fenster mit mechanischen Sicherungen.
  • Verstecken Sie ihren Schlüssel niemals draußen, denn Einbrecher kennen jedes Versteck.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus!
  • Rollläden sollten nur zur Nachtzeit und nicht tagsüber geschlossen werden; schließlich wollen Sie nicht schon auf den ersten Blick ihre Abwesenheit signalisieren. Lassen Sie bei Abwesenheit immer wieder in verschiedenen Räumen das Licht brennen.
  • Beauftragen Sie jemanden der gegebenenfalls den Rasen mäht und den Briefkasten leert.
  • Nachbarn helfen Nachbarn: Achten Sie auf fremde Personen, die im Nachbarhaus oder auf dem dazugehörigen Grundstück unterwegs sind und sprechen Sie sie an.
  • Notieren Sie die Kennzeichen von verdächtige Fahrzeugen, die Sie nicht kennen. Diese Notizen können der Polizei später bei ihren Ermittlungen weiterhelfen.
  • Verständigen Sie bereits im Verdachtsfall frühzeitig die Polizei über die Notrufnummer „110“.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit bspw. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter!


Zusätzlich empfiehlt die Polizei eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen. Ergänzende Sicherheit bietet zum Beispiel eine Einbruch- und Überfall-Meldeanlage. Damit werden Einbruchsversuche automatisch gemeldet und man kann den Alarm bei Gefahr auch selbst auslösen.

Weitergehende Informationen finden Sie unter:

www.polizei-beratung.de

Hinweise für Ihre Sicherheit

Eine individuelle Beratung zum Einbruchschutz wird von den meisten kriminalpolizeilichen Beratungsstellen als kostenlose Serviceleistung angeboten. Genauere Informationen zu Adressen, Öffnungszeiten oder Ansprechpartnern erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Polizeirevier oder im Internet unter www.polizei-beratung.de

Fachkundige Hilfe beim Polizeipräsidium Reutlingen

Etwa 42 Prozent der Einbruchsversuche scheitern, weil die Täter nicht in die Wohnung gelangen. Ein Beleg dafür, wie wichtig technischer Einbruchsschutz ist, zu dem die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Reutlingen unter der
Telefonnummer 07121 942-1202

ständig kostenlose Beratungen anbietet. Die Beratungen erfolgen in der Regel direkt am Wohnsitz, wobei oftmals keine teuren Sicherungsmaßnahmen notwendig sind, um den Tätern ihr Werk zu vereiteln.

Tipps

Positionspapier Verbesserung Einbruchschutz 33 Tipps gegen Einbrecher
Positionspapier Einbruch
Adobe PDF-Dokument
51,51 KB
» Download
Info33
Adobe PDF-Dokument
196,61 KB
» Download
42 Schutz gegen Wohnungseinbruch - Förderprogramme des Staates
Info42
Adobe PDF-Dokument
84,87 KB
» Download

Polizeipräsidium Reutlingen

Beratungsstelle
Reutlingen und Tübingen

Urbanstr. 22
72764 Reutlingen

Telefon: 07121 9 42-1202

E-Mail: reutlingen.pp.praevention@polizei.bwl.de